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... neuere Stories
19
Oktober
Nachbarschaften
Ich finde, man soll in schlechten Gegenden wohnen. Es soll nicht sein, dass die braven Bürger immer bei den braven Bürgern wohnen und die anderen woanders. Außerdem sind die "guten" Wohnungen so absehbar. Holzboden, Stuckdecke, viel Grün und Antiquariate. Das mögen alle.
Natürlich möchte auch nicht ausschließlich Nachbarn haben, zu denen ich keinen Draht finde. Also lande ich wieder bei den Bürgern. Schelling at work!
18
Oktober
Achterbahn-Pathos
King Kong ist nun wirklich mal die Achterbahnfahrt, die für Action-Kino so gerne bemüht wird. Und er trieft vor Pathos, was ja auch immer wieder gerne von Filmen gesagt wird. Hier aber richtig, richtig dicke. 3 Stunden lang ist jedes Bild ein Gemälde, jeder Blick beschwört das Schicksal herauf und jeder Klang donnert den Subwoofer aus seinem Gehäuse. Ich sage: Wenn schon, denn schon! Mehr Exzesse im Kino, wenn man schon keinen Plot hat!
17
Oktober
Arbeit Philosophie Berlin
Coccinella bemerkt die ermutigenden Ergebnisse der Bundesagentur für Arbeit zu den Stichworten "Arbeit, Philosophie, Berlin":
Servicemitarbeiter/in für Zubereitung+Verkauf der Produkte (Servicekraft) Fish & Chips Norddeutschland GmbH Filiale Friseur (m/w) gesucht (Friseur/in) FON Friseur GmbH Fachmann/-frau - Systemgastronomie Marché Deutschland GmbH Restaurant
16
Oktober
Wankelmut
Coccinella spricht:
"Ich möchte das einzige Facebook-Mitglied sein, das keine Freunde hat." Fünf Minuten später: "Ich hab jetzt einfach mal alle Freunde hinzugefügt." Argh! Hier wirklich angebracht. So lautete gestern die Überschrift, die heute verschwunden ist. Es war nicht der beste Eintrag, aber sein Verschwinden ärgert mich. Genauso wie meine Windows-Installation, die nach 3 Jahren und knapp 3 Monate vor meinem Wechsel zu Apple richtigen Ärger macht. Doch davon wollte ich nicht schreiben, mit sowas belästigt man niemanden! Schreiben wollte ich mal wieder von meiner Arroganz gegenüber der universitären Philosophie schreiben. Und von meiner Meinung, dass die Leugnung jeglicher Ernsthaftigkeit gewissermaßen Grundvoraussetzung für gute Philosophie sei, was sich natürlich nicht mit professioneller Philosophie vertrage, außer der von Feyerabend. Das war alles nicht neu. Neu war nur ein Kollege, der mir mit seiner unglaublichen Klugheit und seiner ruhigen und ernsten Art vor Augen führt, was für ein Teenie-Quatsch meine Haltung ist. Doch ich mag Teenie-Quatsch. Zumindest meinen. Was ich nicht mag, ist wenn Texte verschwinden. Und Windowse abstürzen. Was ich dagegen mag, ist der schleichende Übergang von indirekter zu direkter Rede. Und Rekursion.
13
Oktober
Mittelpunkt
![]() SPD oder Autohaus: Immer ist der Mensch im Mittelpunkt. Nie das Auto. In Wahrheit ist es natürlich bei beiden umgekehrt. Es lebe die Automobilindustrie.
11
Oktober
Filme bewerten
Sehe ich den Baader-Meinhof-Komplex, bin ich erstmal fasziniert. Mitreißend, spannend, nicht langweilig. Das könnte als Urteil für einen Film ausreichen. Wenn man die Filmkritiken liest, auf die sich metacritic und rottentomatoes stützen, scheinen diese Kriterien den Amis auszureichen. Mir auch, zumindest wenn ich wissen will, ob ein Film sich lohnt. Das deutsche Feuilleton bespricht Filme anders. Ihm wäre es zu plump einfach nur zu schreiben wie und ob ein Film wirkt. Theorien und Deutungen müssen her. (Packende Filme können dann auch mal schlecht abschneiden, wenn sie nicht viel zu deuten hergeben.) Das deutsche Feuilleton ist deshalb interessant zu lesen, weil man originelle Deutungen schriftlich viel besser entwickeln kann, als Beschreibungen von Spaß, Spannung oder Bildgewalt. Die Feuilletonsdeutung ist ein Spaß für sich und deshalb möchte man deuten können und glücklicherweise zerstört das die packenden Filme ohne viel Deutungspotenzial nicht.
11
Oktober
Texas Jim II
Maschinenbau studieren und Philosoph sein.
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