letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


09
August
Groß

Das war alles so neu und groß damals. Vor Tagen noch wollte ich mich innerlich wehren, gegen die These der "wilden 90er", die ich irgendwo las (ich weiß natürlich wo, schreibe hier aber irgendwo, weil so Zerstreutheit ja oft besser kommt). Ja, die waren doch recht wild. Und wir haben's am Ende irgendwie kapiert, was da ging. Mich ärgert die Ahnung, dass heute irgendwie nichts mehr geht, in der Literatur. Vorsichtige Versuche vielleicht, Mädchen-Provokationen sind auch vorbei. Kommen jetzt auch Retrozwirbeleien in der Literatur - so Kehlmann als Trend? Es gibt viele Fragen, es gibt nicht immer Antworten, speziell im Skispringen, schrieb wieder irgendwer.

 
 
08
August
Ontologie der MwSt.
Dass es sogar Abkürzungen für Dinge gibt, die es eigentlich gar nicht gibt.

 
 
07
August
Sommerloch
Eigentlich mag ich das Sommerloch. Die angeblich irrelevanten Quatsch-Themen finde ich oft viel spannender, als die brisanten Fragen der heißen Herbste.

 
 
06
August
Freundschaften
Die ärgerliche Wichtigkeit der Ähnlichkeit bei Freundschaften. Oder: Die Freude an der Überwindung von Milieugrenzen bei Kinderfreundschaften.

 
 
05
August
Urlaub
Das nostalgischste Gefühl im Urlaub gab mir eine Fliege, die Gefallen an meiner Kniewunde fand. Die unendlichen Sommer der Kindheit waren voll davon: Kniewunden und Fliegen drin. Wenn's härter kam, auch mal "Loch im Kopf".

 
 
04
August
Bescheidenheit
Nicht nur mein Opa, auch Hotels mit Alles-inklusive Verträgen sorgen bei mir ganz unschwäbisch für eine bescheidene Haltung, alles abzulehnen. Ich trank nur Wasser und wollte den Rest gar nicht. Der Strand war schön, die Bücher gut, das reichte.

 
 
04
August
Schluckspecht
Es ist ein Klischee, dass Außendienstler alle Alkoholiker sind. Erst vor ein paar Tagen stieg eine ausgesprochen deutliche Erinnerung wieder in mir auf, deren Ursprung mir im Nachhinein reichlich absurd erscheint. Mitte der achtziger Jahre. Ein Vertreter in unserer Wohnungstür. Er will sein Putzmittel verkaufen. Was ist das Argument, das er am häufigsten bringt? Wie ungefährlich, frei von Giften sein Putzmittel sei. Wie demonstriert er dies? Indem er beständig davon trinkt. Meine Mutter hat nicht gekauft, was ich damals nicht verstanden habe.

 
 
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Last update: 6. Mai, 09:54
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