| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
24
Januar
Einfach nicht verstanden
Ich bin entweder alt, oder dumm oder klug oder alles oder keins, aber die aktuellen Social-Media Trends Julia Engelmann und Markus Lanz gegen Sarah Wagenknecht verstehe ich so gar nicht.
23
Januar
Maps-Hack
Jemand hat es geschaft, dass auf Google Maps die einzigen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten das "Elbdeichvorland" und - recht genau in der Mitte - das "Horn mit Kahlköpfchen" angezeigt werden. Dort haben Kinder Fotos hochgeladen. Der sympathischste Hack jemals.
Und hier für die Nachwelt: ![]()
22
Januar
Der Hobbylinguist
Ist dieser Anglizismus neu, oder fällt er mir erst jetzt auf? Ständig wird das "ever" am Satzende ins Deutsche übersetzt, es wird also z.B. vom "höchstbezahlten Kunstwerk jemals" gesprochen. Das geht doch so nicht. Niemals.
21
Januar
Sief
Schlingensief fand ich immer irgendwie geil, auch wenn er nie so ganz mein Fall war. Aber Respekt vor dem genialischen Wahnsinn hatte ich. Jetzt in Berlin die Retrospektive, viel wildes Geschwurbel wieder dabei, alles sehr unordentlich und auch staubig, für Allergiker kaum zu meistern, dieser Animatograph. Für Epileptiker wahrscheinlich gar nicht. Akustisch und von der Raum-Verwirrung ist aber doch ein Effekt da, allein das nervenzehrende Wummern und Dröhnen. Grundsätzlich müssen die alten Strukturen aufgebrochen werden, alles zerfällt, zerfasert. Hierzu Wolfgang Herrndorf: "Fäden ins Leere laufen lassen und am Ende keine Lösung haben, ist nicht originell, nicht postmodern, sondern einzig und allein ein mächtiger Schmerz im Arsch." Das trifft auch auf manche Filme von den Coen-Brüdern zu (auf manche allerdings gar nicht!).
Am besten gefallen mir bei Schlingensief die anarchischen Dokumentationen und da die uneindeutigen wie FreakStar 3000. Was Parteienscherze angeht ist Martin Sonneborn um Klassen besser, aber bessere Scherze sind ja irgendwie auch weniger Kunst. Seltsam: Die Kunstkennerblicke, auf schlechte schwarzweiß Nazipornos gerichtet. Auch: Schlingensiefs Zeug altert schlecht. Weil: Es funktioniert besser, wenn ein wilder Irrer hinter ihm steht, der gerade damit irgendetwas Krankes machen MUSSTE. Und nicht ein Archivar, der das irgendwo zusammengeklaubt hat und in Vitrinen stellt.
20
Januar
Träumer
Ein Träumer, ein Spinner sein wollen. Das führt aber nur zu gelegentlichen spinnerten Ausreißern, nicht zu den genialischen Spinnereien, den ich gelegentlich bewundere und die begleitenden spinnerten Spinnereien nur für vermeidbare Seiteneffekte halte.
19
Januar
Best of the Wurst
Ein Frankreich-Korrespondent der Zeit heißt Alain Xavier Wurst.
18
Januar
Best of Feuilleton
Ich empfehle das gerne jedes Jahr wieder, es kann gar nicht oft genug empfohlen werden, also auch von mir, dem nicht-Empfehler, mit einiger Verspätung, wie sich das für ein langsames Medium wie Weblogs gehört: Best of Feuilleton 2013. Komischerweise wird gerade der letzte Text am höchsten gelobt und gefiel mir auch am besten.
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