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10
Oktober
Mittel
Dass es so viel Raum für die mittleren Talente gibt. Dass man Genies und Workaholics gerne nimmt scheint klar. Dass man die Volldeppen nicht nimmt, auch. Aber dazwischen soviel angepasste Mittelmäßigkeit, die mit so viel Geld so gut versorgt wird, ich schließe mich da durchaus ein. Und so viele echte Talente, die wirklich etwas können, außer gut davon leben.

 
 
09
Oktober
Lame
Wie wir alle so verdammt professionell nett zueinander sind. Gar kein Hass mehr, kein Ausgrenzen, kein Mobben. Wie langweilig!

 
 
08
Oktober
Rechter Weg
Falls ich jemals auch nur milde Zweifel gehegt hätte, ein Bildungsbürger zu sein, dann würden sie durch die Tatsache zerstreut, dass ich in jungen Jahren schon beim der vorsichtigen Annäherung an ein Mädchen, dessen Erfahrungsschatz in geschlechtlichen Dingen bedeutend größer als der Meinige war, einen bekannten Satz des alten Goethe nicht aus dem Kopf bekam:
"Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange,
Ist sich des rechten Weges wohl bewußt."
Ich dachte dies sehr ernsthaft, wunderte mich zwar über mich selbst, war dann aber umso mehr von der Richtigkeit dieses Satzes überzeugt und entsprechend vorsichtig/schüchtern/zurückhalten/dämlich.

 
 
07
Oktober
Reim
Wie hart verdrahtet die Forderung ist, dass Lieder sich reimen mögen. Wie mir das bei Liedern auffällt, die sich zu sehr reimen und etwa nicht bei PeterLicht.

 
 
05
Oktober
Liability
Nach einem Jahr fällt mir auf, dass der Fahrradständer "Hacki" des Bäckers "Hacker" einen Kniff enthält: Er formuliert nur den Wunsch, dass es beim nämlichen Bäcker gut schmecken möge, vermeidet aber jegliche Aussage, wohl um sich gegenüber etwaigen Regressansprüchen abzusichern.

 
 
02
Oktober
Einfach mal die Klappe halten
Danke, Forbes!
Man stelle sich diesen Gedanken des Tages im Fullscreen vor:

 
 
30
September
Motiv
Warum strengt man sich eigentlich für Dinge an, die weder Spaß machen noch sinnvoll sind? Das ist ja noch schwerer zu beantworten, als Kants grundlegendes Problem in der Ethik, zu kären "wie reine Vernunft praktisch sein könne". Zum Beispiel Texte großer Anstrengung und wenig Freude zu schreiben, die niemand ließt und die auch nichts "wollen". Dazu müsste man dem Texten schon sehr viel Wert "an sich" beimessen oder vage Hoffen, dass wenn sie schon nichts bewirken, die Erstellung wenigstens irgendwann Spaß macht. Oder sich sowohl gegen Freude oder Nutzen als "Sinn" des Lebens stemmen und eher ein Emporquälen wählen. Es gibt Metapräferenzen, das höre ich wohl nie mehr auf zu betonen.

 
 
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Last update: 6. Apr, 16:30
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