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... neuere Stories
10
Juni
Sagt's mal einer
09
Juni
Dank
Gut, ich bin in einer privilegierten Lage, aber mehrfach täglich überkommt mich große Dankbarkeit für das Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialsystem.
Im Detail ist das natürlich alles falsch und in Politik und Ämter sitzen oft derart unfähige Menschen, dass man sich fragt, wie überhaupt etwas funktionieren kann (und nicht vielmehr nichts). Dennoch: Ich bekomme für meine Vaterschaft kommodes Auskommen bezahlt, kann mit Frau und Kindern kostenlos zu Arzt, günstige Kitaplätze sind vor der Nase, die gute staatliche Schule mit Betreuung bis 18.00 Uhr direkt ums Eck und Kindergeld gibt's noch oben drauf. Danke, Staat! Du machst das hier schon recht geschickt, dass man dich nicht leicht hassen kann.
08
Juni
Lesen im Bett
Es gibt wenig schöneres als alleine im Bett zu lesen, aber auch wenig unsozialeres (im wörtlichen Sinn), als zwei lesende Menschen in einem Bett.
07
Juni
Sack&Kopf
Jedes Mal wenn ich den Stuttgarter Bahnhof sehe, freue ich, wie der Sackbahnhof zum Kopfbahnhof wurde und wie ich das jedes Mal erwähnen muss und erwähnen muss, dass ich es erwähnen muss. (Es gibt ja auch angeblich so Leute, die nicht merken, wenn sie immer das Gleiche erzählen, zu denen möchte ich nicht gehören.)
Der Wechsel von Sack zu Kopf ist auf jeden Fall ein Wechsel zum schlechteren sprachlichen Bild. Ich wage zu behaupten, dass die Sackgasse niemals zur Kopfgasse werden wird. [Teile für Ideen dieses Beitrags wurden von Coccinella beigesteuert.] Ähem, was ein Quatsch, das gilt ja fast für den ganzen Blog. Und für mein Leben sowieso.
05
Juni
Nett
Man muss sich schon entscheiden: Will man nett sein, oder Kunst machen? Wenn man unbedingt nett sein will oder nicht anders kann, bleibt einem statt Kunst immerhin Theorie, da kann man sein wie man will.
04
Juni
Zwänge der Form
Wie dieses Weblog zu dem wurde, was es ist. Wie es irgendwie eine Form angenommen hat, die Länge der Einträge, der Stil, sogar die Themen. Das war ja alles nie geplant. Wie ich anfangs, also 2004, noch dachte, jeder sollte nur eine Kontaktmöglichkeit (also damals e-mail-Adresse) und eine Präsenz im Web haben (also ein Weblog). Die Idee dahinter war natürlich gut gemeint und die Zerfaserung nervt mich mehr, als mich die neuen Möglichkeiten freuen. Doch zum ersten Mal seit langem reizt mich die Möglichkeit einer neuen, allen, auch mir selbst noch unbekannten Online-Identität. Wohl weil ich immer alles mit allen verknüpft habe, am alten Ideal der einen Identität hängend. Im Offline-Leben schiene mir eine weitere Identität übrigens nur schräg, online wäre sie entweder durchtrieben oder, wenn sie interessant ist, kunstvoll.
03
Juni
Emma Emovis
Ich will mal die Depressiven sehen, die freiwillig bei einer Studie mitmachen, zu der "Emma Emovis" informiert:
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