letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


17
Februar
Nach jedem D kommt ein großes Ende, Mann!
Sich an die fast schon kinderverachtend schlechten Texte der Bibi&Tina Songs gewöhnen.
Dann mal wieder Dendemann hören und sich an den überaus feinen Reimen freuen. Dann nochmal Dendemann hören und ob der immergleichen, wenn auch dazugehörenden und ironischen, aber eben doch immergleichen Selbstbeweihräucherung milde gelangweilt sein. Käptn Peng hören.

 
 
15
Februar
Yuck Fou
Wirklich zivilisiert wäre eine Gesellschaft, in der die Wendung "fuck you" nicht als Beleidigung, sondern als Zeichen der Wertschätzung gebraucht würde.

[via argh]

 
 
14
Februar
Luhmann Light
Das ständige Machen, vorwärts kommen, Sachen abhaken im Kapitalismus. Man muss ja machen, weil man Geld machen muss. Sonst geht man unter. In der Kunst dagegen muss man vor allem gekonnt rumschluffen können, Inspiration finden, sich ausklinken, nicht mithetzen. Damit man wirklich Neues schafft. Im Kapitalismus ist Neues nicht per se gut, sondern nur wenn man damit Geld verdienen kann. Produkte kopieren und besser vermarkten ist total ok. Zwar nicht so nett und schön, aber um Nettigkeit und Schönheit geht es ja gar nicht, es geht um Geld und jedes legale Mittel ist recht. Und das ist gut so: Man weiß woran man ist und Firmen sollen natürlich zunächst mal Geld verdienen und nichts anderes.
In der Kunst hat das Neue dagegen einen Eigenwert. Das Gleiche gilt analog für die Wissenschaft. Wissenschaft und Kunst leiden, wenn sie sich der Geldlogik anpassen müssen.
WissenschaftsBETRIEB und KunstBETRIEB sind deshalb so ekelhaft. Nur Hobbykunst kann wirklich frei sein und ist daher (wenn sie gut gemacht ist, was ja vorkommt) so inhärent schön. Pop-Kunst ist natürlich auch eine ehrliche Möglichkeit, aus der Zwickmühle rauszukommen. (Auch wenn man sich hier freuen darf, wenn gutes Zeug Erfolg hat: Um gut oder schlecht geht's hier nicht). Für Pop-Wissenschaft will keiner Geld ausgeben.

 
 
13
Februar
Im Betrieb
Die ganzen tollen Sport, Bastel und Yogagruppen in den hippen Mitte-Startups und wo gehen die Leute wirklich und nicht nur einmal hin? Zum Stammtisch.

 
 
08
Februar
Major
Traum von einer verzweifelten Frau, die sehnend in ein Mikrofon singt: "Would someone, somewhere major me?" Sie meint natürlich eigentlich "marry me" und hofft, durch die Heirat des richtigen Mannes größer zu werden. Was so falsch vielleicht gar nicht ist, wenn es denn wirklich der richtige Mann und eben nicht "Mr. Big" ist.

 
 
07
Februar
Box
Ein guter Freund ist Boxer und vor fast zehn Jahren las ich dieses Lieblingsinterview mit Silvester Stallone. Deshalb sah ich vor einigen Jahren den ersten und den letzten Rocky Film und jetzt Creed. Ich hätte nicht angenommen, dass ich Boxfilme allgemein oder Rocky mögen können würde, aber diese Liebes- und Familienfilmen haben doch so viel Herz, dass sie meines schnell gewannen. Nur: Leute beschweren sich über Sequels, über den Mangel an Ideen. Beim neuen Creed kein Wort davon, der bekommt sogar 94% auf rotten tomatoes und wird als innovativ gelobt. Er funktioniert auch sehr, sehr gut. Doch wie zur Hölle kann das sein? Es gibt keinen Film, der weniger absehbar wäre. Ein optisches Feuerwerk wird auch nicht gezündet und die deutsche Synchronisation die zu sehen wir gezwungen waren, killt alle Authentizität, die die Dialoge haben könnten. Trotzdem funktioniert der Film. Und das seit 40 Jahren. Probieren Sie es aus!

 
 
04
Februar
Mütze
Man muss schon alles machen, bis man selber einmal auf die Mütze kriegt. Das ist völlig irrational, aber wohl doch lebensklug. Verließe man sich auf die Warnungen der anderen, man traute sich viel zu wenig. Also fremden Unken nicht glauben, Angst darf man erst dann haben, wenn man selbst betroffen war, bestimme ich.

 
 
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