| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
23
Oktober
WoE
Ein Wochenende voller Menschen, Möbel und, nein, nicht Mösen sondern Medien.
20
Oktober
Erwachsen
Dass wir uns immer noch von den "Erwachsenen", den Alten distanzieren. Mit Freunden auf der Donau paddelnd fühlt man sich jung, vor freudlosen Cayenne-Fahrern auch. Aber auch die siebzig jährigen betonen, noch jung zu sein. Schön eigentlich, mit jung sein meint man ja eigentlich, man fühlt sich gut und vital und vergisst dabei, dass es ja immer die Jungen sind, die sich schon soo erwachsen fühlen.
19
Oktober
Esperanto Unfug
Der Grundgedanke von Esperanto fühlt sich irgendwie sympathisch an, treibt aber das linke Sprachgerechtigkeitspolizeidenken auf die Spitze. Eine komplett neue Sprache lernen, nur damit diejenigen, die Englisch schon besser können, keinen Vorteil haben? Das ist doch Gleichmacherei, die nicht mal im Ansatz funktionieren kann. Sprachkompetenzen sind immer ungleich verteilt, das löst auch Esperanto nicht. Steckt eine Ablehnung eines angeblichen angelsächsischen Kulturimperialismus dahinter? Aber will man den durch eine Kunstsprache bekämpfen? Dagegen wirkt die genderneutrale Kunstanrede Profx. für ProfessorInnen ja geradezu durchdacht.
18
Oktober
Räume räumen
Dass man das Konzept "Raum" in Form eines Wohnungszuschnitts kaufen kann, ist zwar nicht erstaunlich, weil man alles kaufen oder mieten kann, aber die Form der Luft zwischen Mauern, die man dann zeitweise nutzen darf, oder auch die Leere, die der Staat seinen Bürgerlein schenkt, das ist schon herrlich abstrakt und gleichzeitig viel konkreter als alles, was wir sonst so tun oder haben.
18
Oktober
Schneller entspannt
Es ist ja echt so, dass entspanntes Leben mit Kindern anscheinend verlernt wurde. Selbst Entspannungspredigerinnen wie das Nuf drehen im Urlaub und allgemein, zwar überzeichnet, aber dennoch richtig durch. Liegt wohl daran, dass die entspannten Normalos sich nicht äußern wollen, gibt ja nichts zu sagen. Mit Normalos deute ich an, dass ich glaube, diese Art von Eltern immer noch in der Mehrheit zu sein.
15
Oktober
Fragen
Kunst sind Bilder für mich ja nur dann, wenn man sich dabei irgendetwas fragt, oder sich wenigstens fragt, was man sich fragen soll. Das geht natürlich leichter, wenn man sie in Gallerien aufhängt oder in Kunstmagazinen/Blogs zeigt, als wenn sie von Google Images ausgespuckt werden. Gut waren jedenfalls die neblig rußgeschwärzten Gesichter der Gallerie am Krögel, mit Lagerfeuer vor der Tür, was wir fälschlicherweise für die Partylocation hielten, wo aber da zu eindeutiges Kunstpublikum und zu wenig Musik war.
14
Oktober
Stabilität
Wir schwer funktionierende Länder kaputt zu kriegen sind - genauso schwer, wie man nicht-funktionierende fixen kann. Beispiel, rein zufällig natürlich, Deutschland: Bei zwei(!) Welt(!)kriegen im Zentrum(!) stehen, die klügsten Leute systematisch vertreiben, das Land teilen und das Wirtschaftssystem dabei zweimal umkrempeln - die ganzen kleinen Krisen fallen da gar nicht ins Gewicht. Trotzdem geht es dem Land nicht schlecht. Könnte alles besser sein, Steuerreform wäre mal nett - aber angesichts solcher Krisen ist doch wirklich fast alles egal. So zu denken ist fatal. Die Welt ist alt, deine Hose knallt.
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