letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


01
Dezember
Berufserwachsen
Wenn man von jemand erwarten dürfte, dass er „berufsjugendlich“ sei, dann ja wohl PeterLicht. Nur scheint er jetzt entschlossen zu haben, lieber „berufserwachsen“ zu werden. Dafür wird er vom Feuilleton gefeiert, weil er so Kapitalismus- und gesellschaftskritisch ist. Diese kritische Haltung war aber nie besonders erhellend und tiefsinnig, sondern immer nur ein sympathischer Zug an seiner albernen Quatschmusik. Jetzt ist der Quatsch weg und es bleibt nichts Gutes mehr übrig.
Man wirft Erwachsenen oft vor sie steckten in der Midlife-Crisis, wenn sie sich noch jung und wild und albern geben. Das Sehnen nach Jugend ist aber doch total verständlich, wenn man in Erwachsenendingen nicht viel zu bieten hat. Und das haben nur wenige, ist ja auch viel schwerer als jung und wild zu sein. Deshalb: Im Zweifel lieber nicht für den Zweifel, sondern für den Quatsch. Scheißt auf den Midlife-Crisis Vorwurf, wenn ihr nichts ernsthaftes könnt (wie ich).

 
 
30
November
Licht
Heute Abend zu Peter Licht. Nicht, weil es eine Medieneinigkeit gibt, dass er klug und kritisch sein. Sondern weil ich ihn albern und lustig finde. Kluges Zeug ist auch nix zum Hingehen oder Anschauen. Kluge Dinge will ich lesen.

 
 
29
November
Leistung, Bildung
Warum hatte eigentlich ein Staat wie die USA, in dem sich Leistung vermeintlich lohnte, ein Bildungssystem mit schlechter Leistung, während einer, wo alle gleich sein sollten, Arbeiter und Bauern gar, ein sehr leistungsfähiges?
(Das kann man so pauschalisieren, sag ich mal.)

 
 
28
November
Sunk Faces
Strahlend in sich und in Musik versunkene Mädchengesichter.

 
 
27
November
Fil Fantum
Mein Fil-Fantum steigert sich ins Bedenkliche. Wie kann er jedesmal seinen Themen mit Variationen so viel Neues abtrotzen? Immer ist er unglaublich lustig (und ich finde fast alles nicht lustig), aber immer öfter verkündet er auch die Wahrheit(TM). Und das noch besser als die großen Erzieher Harald Schmidt, Harald Martenstein und Harald Goldt.
Hans Mentz habe ich an meiner Seite.

 
 
26
November
Mögenskriterien
Ich will ja doch irgendwie, dass die Sachen, die ich mag, auch von jungen Leute gemocht werden. Sie sollen am Puls der Zeit sein und nicht hauptsächlich Grauhaarige zum Ausflippen bringen. Das Problem dabei: Die Jugend mag hauptsächlich doofe Sachen.

 
 
25
November
Meine Freunde
sind zwar nicht homosexuell, haben aber keinerlei Mitleid mit meiner kaputten Stimme, sondern versinken stattdessen ganz in der Anbetung ihrer snobistischen Pfefferseife.

 
 
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Last update: 23. Jan, 09:34
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