letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


16
Februar
vertical rhythm
Wie mir bei Mails der Rhythmus der Absätze so wichtig ist. Keine zu langen Würste, aber auch nicht drei einzelne Zeilen, wenn es keine Bullets sind. Hier im Blog mag ich Wurst.

 
 
15
Februar
Klar
Logisch, natürlich, was konnte der Gründer des Maklerstartups in seiner Kindheit lieber gespielt haben als Monopoly?

 
 
14
Februar
Licht
Tagsüber, sozusagen bei Lichte betrachtet, sind Kliniken dann eben doch die größten Chaoshaufen, die man sich denken kann. Keiner weiß, was der andere tut, überall Schlamperei und Auskünftenoder Statusupdates sind kaum zu bekommen. Und das ist nicht nur aufgrund ständiger unplanbarer Notfälle so, scheint mir.

 
 
13
Februar
Dramatische Ruhe
Die kühle, beruhigende Professionalität von Kliniken in der Nacht. Überall kleine Dramen, aber überall dämpfende Erfahrung mit diesen Dingen. Unsere besten Leute, leise piepsende Überwachung, das Geräusch von Automatiktüren. Blonde Ärztinnen mit Pferdeschwanz, die mit schnellen Blicken ihre Arztbriefe schreiben. Ruhe. Sicherheit. Sinn. Dank.

[keine Panik: Es ist nichts passiert]

 
 
12
Februar
Realismus
Gibt es durch die Instagramisierung der Welt eine verstärkte Nachfrage nach nüchtern-realistisch gemachten Filmen? Selbst Superman heute ist doch heute oft viel ausgefeilter als damals und optisch herrscht Hyperrealismus vor, vielleicht, weil es dafür in Instagram keinen Filter gibt. Kitsch braucht jedenfalls im Kino niemand mehr.

 
 
11
Februar
Organic
Es scheint nur 769 Organspender in Deutschland zu geben. Da bin ich ja echt eine krasse Ausnahme. Ist es wirklich so exotisch, die Spende von meinen Organen für richtig zu halten? Haben wirklich alle Angst vor der Organmafia? 769 Spender, das ist so wenig, das muss ich jetzt nichtmal in Promille umrechnen. Auch andere Statistiken zeigen: Spender sind auch in allen Ländern extrem in der Minderheit und immer im untersten Promillebereich. Siehe hier. Warum? 10% hätte ich locker für möglich gehalten.

 
 
10
Februar
Sound of Silence
Silence Diskos sind, oder eher waren vor 5 Jahren ein Ding. Jetzt sind sie auf dem absteigenden Ast, daher sind sie kostenlos. Und daher war ich auf einer, ich Geizhals. Dass ich vorher nie auf einer war, lag wohl auch an meiner Skepsis. Kopfhörer beim Tanzen, das würde doch den Hauptspaß an Partys blockieren, die Gemeinsamkeit, das fluide sich Finden. Es war nicht so. Es war eigentlich alles besser als auf Parties mit Lautsprechern. Man konnte sogar zwischen drei Kanälen wählen und an der Farbe einer LED sehen, welchen Kanal die anderen hörten. Man konnte miteinander tanzen, sogar Lieder mitsingen, was nur komisch wirkte, wenn man die Kopfhörer abnahm. Einziger Nachteil: Auf der Toilette hatte man das Gefühl, die Party sei schon vorbei.

Auch hier wieder: Junge Energie und wildes Zappeln mit Vollgas schon ab zehn. Das ist doch klar besser, als in den Tempeln der Hippness, wo alle gelangweilt darauf warten, dass etwas passiert. Passiert natürlich nie was, nur sind die Leute nach Mitternacht dann betrunken und tanzen doch irgendwann, notgedrungen.

 
 
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Last update: 22. Jan, 14:12
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