| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
11
Dezember
Der Hobbylinguist
"Rakete" ist gar kein plumper Künstlername, sondern braver Normalo-Nachname, zum Beispiel von Ingeborg Rakete Dombek. Jim Rakete heißt auch echt so. Naja, nicht ganz. "Jim" ist die Erfindung, nicht Rakete.
09
Dezember
Altcool
Wie Alte nicht cool sein können, erst recht nicht, wenn sie wollen.
Nostalgisch besoffen können sie sein, lebensklug sollen sie sein! Aber sich bei der Jugend anbiedern? Die soll doch neue, interessante Fehler machen, auch stilistisch. Das ist natürlich oft peinlich und Jugend muss ja peinlich sein, dadurch entsteht überhaupt erst die Fähigkeit zur Coolness. Im Alter sollte man drüberstehen und kann daher nicht mehr cool sein.
07
Dezember
Ernst gemeint
Dass diese Flipchart-Banalitäten-Orgie ernst gemeint war und nicht die grausame Langzeit-Karikatur eines Management-Coachings der achtziger Jahre. Punkt. "will mir nicht in den Kopf" hätte ich auch noch schreiben können. Will mir aber doch, es war leider wirklich so.
06
Dezember
Voll in die Peinlichkeit
Es gibt nur einen, der bei einer Lesung auf der Bühne alte Robbie-Williams Lieder singen kann und dabei das Richtige tut. Stuckiman. Voll in die Peinlichkeit, voll richtig.
04
Dezember
The F Word
„Vom Model her ist das ein gutes Framework.“
03
Dezember
Blitz
Mildes Überblitzen statt romatisch-blitzfreier Wärme scheint der Look of the season, seit ein paar Jahren. Blitzen kann auf Instagram nämlich noch (fast) niemand.
02
Dezember
Dramen
Umzüge habe ich immer als Dramen empfunden und mich dabei läppisch gefühlt, sonst wohl nix los in meinem Leben, so auf die Art.
Mein verehrter Weblog, die Vigilien erklärt es besser, genauer, interessanter, sanfter, tiefer, ja, literarischer: "Umzüge sind bekanntlich nicht zu bewerkstelligen; der verrückte logistische Aufwand, ein ganzes ordentliches Leben in Kisten zu packen und von fremden Leuten herumtragen zu lassen, wird noch übertroffen vom emotionalen Aufwand, alle eigenen Gegenstände einmal anfassen zu müssen und eine Entscheidung zu fällen. Das Glück, die Schuld, der Schmerz an den Gegenständen, kurz ihre gesamte unermessliche Melancholie, wird so aufgescheucht und neu auf die Seele losgelassen, aus den Schubladen und Fächern heraus: Das hält niemand aus."
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