| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
21
Februar
Westliche Party
Das Konzept der westlichen und genau richtig verranzten Bar, mit dem gelangweilten Rumstehen, der Musik die keiner so richtig mag, dem Coolness-Zwang ist schwer zu verteidigen und genau diese Unklarheit ist seine Stärke. Cheap and cheerful soll es eben genau nicht sein, alles ist optimiert auf den Anschein von Seele, der sich meist schnell verliert, wenn die Dinge zu eindeutig werden.
18
Februar
Digger
Fil hat (wie immer) recht mit seiner Kritik, das Wort "Digger" sei ein schlechter Ersatz für "Alter", aber was ist der Beruf des "DJ Diggers" der mir auf dem Rückweg in der U-bahn genannt wird?
17
Februar
W Fragen
Wollen, gewollt, gekonnt, gepost. Filmkitsch im Tarantino-Style wird als Film gefeiert, in Buchform nicht, vermutlich liegt es aber doch am Können, gekonnte pulp fiction würde geliebt, ahne ich.
15
Februar
(M)eat my balls
Es gibt ein Restaurant, das sich "(m)eat my balls" nennt, was weder lustig noch in irgendeiner Weise richtig ist. Paintball ist wohl auch nur lustig, wenn man es kann. Wenn nicht, kann man höchstens mit seinen Blessuren um Mitleid heischen, Mitleid für die Dummheit so etwas zu spielen und sich treffen zu lassen.
Ganz am Schluss, als man nicht beim ersten Treffer sterben musste, war es dann doch gar nicht ganz ungeil.
13
Februar
Ehre und Geiz
Viel schrieb ich schon über den Ehrgeiz, noch nicht schrieb ich, wie hässlich dieses Wort ist. Mit Ehre geizen? Das kann irgend jemand wollen?
12
Februar
Münchnerinnen
Das keck brav frech dümmlich Saturierte der tantigen Süd-Mädels die mit 24 schon fertig sind und dazu eine Prada Brille tragen.
11
Februar
Takis Würger
Vorweg: Etwas zu machen, ist zwar nicht immer schwieriger, aber doch mutiger, als etwas zu kritisieren oder sich über etwas lustig zu machen.
Ein paar Dinge wundern mich an der aktuellen Diskussion: Warum treten die Befürworter der Kunstfreiheit nicht selbstbewusster auf? Sind nicht diejenigen Gaga, die fiktionalisierte Romane als Tatsachenbehauptungen lesen und Gebrauchsanweisungen zur Interpretation von Zitaten verlangen? Die nicht wollen, dass man "Nazi-Schnurren" schreibt? Man kann das natürlich als misslungen kritisieren, aber ein Skandal ist das doch hoffentlich nicht. Grundsätzlich sind mir Bücher lieber, die eine innere Notwendigkeit haben im Unterschied zu pathetischen Pflichtübungen über die großen moralischen Themen. Aber diese Themenpräferenz ist ähnlich wie die Frage, ob verknappte Beschreibungen gepaart mit metaphernreicher Sprache nun gut oder schlecht sind, eine ästhetische, die man interessant diskustieren kann, die aber niemals zum Skandal taugen sollte. [Wer das liest ist doof.]
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