| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
27
April
Sind wir nicht alle ein bisschen Ischgl?
https://www.tagesspiegel.de/meinung/neue-regeln-zur-kinderbetreuung-jede-kita-ist-ein-kleines-ischgl/25763048.html
Die 90er sind zwar im Trend, aber vorbei. Wir tragen Neon, sind aber nicht alle ein bisschen Bluna und bleiben auch nicht Dudu. Ischgl sind wir jetzt. Isch-gl. Das klingt jetzt etwas ich-bezogener, aber auch härter und rauer als die lustigen 90er Jahre. Isch bin Ischgl, jede Kita ist Ischgl. Aber Ischgl ist irgendwie nicht mehr Ischgl. Ischgl ist jetzt Venedig, nur ohne saubere Kanäle und Delphine. Und Corona wurde irgendwie zu Karola, das verstehe, wer will!
26
April
Inverse Argumente
Die meisten Menschen mögen Gesellschaft und schaffen sich daher Ausnahmen vom Kontaktverbot, gehen zum Beispiel verhüllt auf Balkone, um mit Freunden Kaffee zu trinken. Moralische Absolutisten verurteilen dies. Besonders leicht fällt ihnen die moralische Verurteilung, wenn sie auf gesellschaftliche Treffen wenig geben. Wenn diese introvertierten moralischen Absolutisten sich nun eine Situation vorstellen, in der sie permanent unter Leuten sein müssten, kommt ihnen der Gedanke, sich unmoralisch für ein paar Stunden in die Einsamkeit zu stehlen, viel läßlicher vor. Der Absolutismus schwindet, wenn er eigenen Interessen zuwiderläuft.
25
April
It's Covid-19, not Covid-1 folks!
Nicht Neueste, aberBeste:
https://edition.cnn.com/2020/04/15/politics/kellyanne-conway-covid-19-coronavirus/index.html
22
April
Neu
Viele haben sich ein neues Leben gewünscht. Das haben sie jetzt bekommen und sind schon wieder nicht zufrieden. Da kann man nur vom Sams lernen: Präziser wünschen!
21
April
Familiensinn
Introvertierte Menschen finden den sozialen Kontakt zu anderen irgendwie anstrengend. Die eigenen Kinder sind zwar auch für Introvertierte anstrengend, aber nicht sozial anstrengend - so sehr sind sie Teil der eigenen Persönlichkeit geworden.
20
April
Menschenkenntnis
Ich habe mir gerne, aber hart antrainiert, nur Argumente zu sehen und nicht Personen. Die Argumente sogar wohlwollend zu interpretieren. Ein Nebeneffekt könnte sein, dass mir die sogenannte Menschenkenntnis fehlt, die ja nichts anders ist, als Vorurteile zu nutzen. Wie so oft: Wenn wir Urteile fällen, kommt es sehr auf die verwendeten Begriffe an: Vorurteile klingen schlecht, Menschenkenntnis gut.
15
April
Wenn du eins nicht bist, dann ein Produkt
Zwei Slogans prägen seit Jahren die Tech-Welt: "Daten sind das neue Öl" und "Wenn du nichts bezahlst, bist du das Produkt".
Der zweite Spruch ist eindeutig der schlechtere, hier kann ich nicht mal ansatzweise erkennen, in welcher Dimension er wahr sein könnte. Gemeint ist wohl irgendwas in der Richtung "Wenn du für einen Dienst nicht bezahlst, dann kann dieser Dienst vermutlich mit den Nutzungsdaten durch gezieltere Platzierung von Werbung Geld verdienen oder es handelt sich um ein Lockangebot für einen bezahlten Dienst". Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass man selbst zu einem Produkt würde. "Daten sind das neue Öl" stimmt wenigstens in einer Hinsicht: Daten sind für unser Zeitalter "irgendwie wichtig" und die massive Datennutzung wird einiges verändern, so wie die massive Nutzung von Öl auch einiges verändert hat.
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