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23
Januar
Sinng.
Sehr geehrte Frau Ada Charlotte D.,

wir freuen uns, Sie als neues Mitglied unser Versicherung willkommen zu heißen. Vergessen Sie nicht, die beiliegende Versichertenkarte zu unterschreiben.

Nach drei Tagen in der Hölle geben wir auf. Die Kleine will den Stift nicht halten.

 
 
22
Januar
So nicht
Ich lese dieses:

Berkeley turned out to be the perfect place to write. Like Stanford it combined the search for the Absolute with the search for the perfect cappuccino (the latter, at least, could be found at Cafe Milano), and threw in a highly public intellectual culture of coffeehouses and bookstores for good measure.

Ich denke mir dazu: Nein! Genau das ist es NICHT! Lieber mit ein paar Punks in einem hässlichen Zimmer veröden*, als die Suche nach dem perfekten Cappuccino zum Lebenssinn erheben! Bücherläden und Kaffeehäuser sind ja schön, man mag sie gerne genießen. Aber Lifestyle muss doch etwas Unausgesprochenes sein und gerade nicht etwas, das man mit zwei Schlagworten umreißen und dann erstreben kann. Warum verwechseln so viele kluge Leute Milchschaum mit Atmosphäre, Bücher mit Klugheit und Design mit Geschmack?
Ich will da nicht mitmachen. Ich esse lieber einen Apfel als Kaffee zu trinken, verschenke meine Bücher und lebe in Billigmöbeln. Eine Trotzhaltung ist immer noch besser, als da mitzumachen. Zum Abschluss noch ein Klischee: Die Italiener haben gerade dadurch Stil, dass sie sich nicht drum kümmern. Oder zumindest es nicht zugeben. Nur so geht das nämlich.

*Richtig veröden. Nicht Verödung spielen. Darum geht es doch. Wenn Lifestyle wichtig sein soll, muss er echt sein und keine gekaufte Attitüde.

 
 
22
Januar
Instrumentelle Vernunft
Wäre ich klug, würde ich systematischer arbeiten und lernen. Etwas in mir machte es aber unmöglich, beim Vokabel-Lernen Zettelkästen zu benutzen oder beim Dissertieren immer sauber zu exzerpieren. Nein, das hieße ja, die Sache ernst zu nehmen. Ich kann das auch ohne. Alles andere wäre mir zu angestrengt. Woraus nur folgt, dass ich zu faul bin. Aber Faulheit ist die Tugend meiner Generation.

 
 
20
Januar
Schonungslos verknappt
Man könnte auch versuchen einen etwas opulenteren Stil zu pflegen. Ich verstehe das Zweitblog endlich.

 
 
19
Januar
Fühle, Fühle, Fühle
Psychologen sagen, wenn man Probleme hat, müsse man über sie reden. Ist das so? Ich meine, Verdrängen ist sehr oft viel besser. Reden könnte die Probleme noch größer scheinen lassen, als sie sind. Hingehen, machen, wieder weggehen. Verdrängen könnte auch heißen, die Nichtigkeiten des Selbstmitleids als armselig zu erkennen. Aber wahrscheinlich wissen die Psychologen das, nur ihre Karikatur weiß es nicht.

[Strohmänner]

 
 
18
Januar
Lieder
Weißt du wie viel Sternlein stehen. Gott der Herr ein Erbsenzähler. Und die Menschen sind ihm anscheinend egal.

 
 
17
Januar
Soziales Netz
Ich mach' ja bei diesem Blog-Ding nicht so richtig mit, wie ich überall nicht so richtig mitmache. Ich schaue mir die Dinge an, mach' ein bisschen mit und bin zufrieden, wenn ich meine, mich nicht zu blamieren. Wenn dann ein Ding noch Spaß macht, mach ich weiter, habe aber nie den Ehrgeiz mich bis an die Grenze meiner Fähigkeiten zu steigern. Das heißt natürlich, dass ich glaube, ich könnte besser sein. Bei der Arbeit und auch hier. Ich müsste nur wollen können. Eigentlich will ich aber nur "…Philosophisch, väterlich, lebendig" sein und freue mich daher, wenn das so ankommt.

[Dinge]

 
 
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