| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
02
Juli
Romantik
Immer bunter und luftiger werden die Kleider der Studentinnen, die hübsch und nicht überschminkt auf dem Campus flanieren oder in der Sonne sitzen. Auch wenn sie jetzt schon "die anderen" sind, weil viel zu jung und mit mir entgegengesetzter Blickrichtung im Seminar, ist es doch schön sie sehen zu dürfen. Arbeitet man irgendwann in einem grauen Büro, sind da vielleicht elegante Businessdamen oder dicke Sekretärinnen, aber diese Sommerjugend ist da bestimmt nicht mehr. Dennoch: Abschied muss sein. Mode und Buntheit kann kein Grund für die Berufs- und Lebenswahl sein. Obwohl, warum eigentlich nicht?
[Die Anderen, das sind die Grauen, die es nicht gibt.]
30
Juni
Elitedoktoranden
Normale Doktoranden mit einer Mitarbeiterstelle sind nicht mehr toll. Heute muss man an einem Graduiertenkolleg sein. Da muss man viele Kurse besuchen und auf Summerschools gehen. Man wird belehrt und lehrt selbst eher nicht. Bestimmt werden die Doktorarbeiten durch intensive Betreuung besser. Aber lernen die Doktoranden mehr? Sollten sie nicht eher auf Konferenzen als auf Summerschools gehen?
29
Juni
Synonym und Gegenteil
Amüsant: "Reinlegen" und "Hochnehmen" ist sowohl (fast) das Gegenteil, als auch (fast) ein Synonym.
28
Juni
Jones
Müssen Hochzeiten ungewöhnlich sein? Ja! Richtig ernsthaft traditionell kriegt man sie in Deutschland ja zurecht nicht mehr hin. Ungewöhnlich heißt natürlich nicht, dass sie zu Live-Rollenspielen werden sollen. Es heißt aber, dass es gut ist, die Gäste zu überraschen! Der gestrigen Hochzeit gelang dies in der Kirche, als der Organist beim Ausmarsch subtil, aber selbst für mich bemerkbar, das Indiana Jones Thema einflocht. Der Rest vom Fest war sehr gut (leider abgesehen vom DJ!), aber erwartbar.
26
Juni
Mütze Schlampe
Ein Professor meiner alten Universität ist mit mir bei meinen Eltern zum Abendessen eingeladen. Neckisch, wie meine Schwester ist, hat sie uns beiden heimlich Schalmützen übergezogen und wartet, wie lange wir brauchen, bis wir sind abziehen. Wir brauchen viel zu lange und ich schäme ich, es rutscht mir sogar ein "Du" heraus, welches mir der Herr Professor noch nie angeboten hatte.
Kurz darauf befinde ich mich in einem Rennspiel, das man mit den Füßen steuern muss. Es gleitet sich angenehm flott durch die Landschaft, doch schnell wird es Nacht und ich bin mit einem Kollegen unter einer Brücke angelangt. Zum Glück kommen die anderen Teilnehmer des Rennens bald vorbei und wir finden eine Mitfahrgelegenheit bei 3 Mädels. Ich rede mit dem Kollegen, doch das wird mir zum Verhängnis. Am Ziel angelangt, beschweren sich die Fräuleins, wie unverschämt es sei, dass ich die ganze Zeit geschwatzt hätte, ohne sie zu fragen. Schlimmer noch: Eine behauptet, ich hätte sie Schlampe genannt. Das habe ich nicht! Nie würde ich! Doch es nutzt nichts, ich kann nichts gegen den Vorwurf tun.
25
Juni
Stylingsau
Man nannte mich ein Stylingsau, weil ich eine alte Touchscreen-Casio-Uhr trug. Das ist ein Missverständnis! Ich dachte vor 11 Jahren, die Uhr sei wirklich praktisch: Ich wollte in der Uhr Notizen speichern, was allerdings fast unmöglich war. Jetzt ist sie chick, sieh mal einer an.
23
Juni
Standortfaktor Geselligkeit
"Doch die größte Stadt Oberfrankens ist inzwischen zu einem attraktiven und modernen Wirtschaftsstandort geworden, der in den Bereichen Wissenschaft, Sport, Kultur und Geselligkeit Vieles zu bieten hat."
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