letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


07
Mai
Hengst
Bernadette La Hengst ist prima (und hier passt der ex-Trend-Begriff wirklich), voller Energie, mit smoothen Tanzbewegungen und Freude bei der Arbeit. Es ist Arbeit, denn die Berliner wollen nicht tanzen, sie will aber. Das Problem sind ihre Bandkollegen. Sie fangen mit gewollt dunklem Zeug an, schaffen aber keine dunkle Stimmung. Dann versuchen sie lustig zu sein, können aber auf keinen Abiband-Charme bauen, da sie viel Eintritt wollten, alt sind und wie schlecht gealterte Finanzbeamte aussehen. Sie nennen ihre Musik "die Zukunft" und machen genau die Elektrotöne, die Lieschen Müller zum Begriff "Zukunftsmusik" einfallen würden. Sie bestellen auch "futuristisches Bier". Soll wohl alles ironisch sein, aber Ironie rettet das nicht. Verquer und radikal muss man sein, wenn man nicht wirklich lustig oder gut ist. Gut, gut, manchmal reicht es auch einfach "ordentlich abzuliefern", aber dann sollte man nicht mit der ironischen Massen-Anheizungsmasche kommen. Trotzdem: Bernadette hat's mir angetan, obwohl ich vorher nur ihren Namen und ein Lied kannte.

 
 
06
Mai
Locker
Die Errektion der Franzosen sei ganz hart, ganz gerade rage sie gen Himmel auf. Der Berliner sehe das etwas lockerer, der sei da nicht so verbissen.

 
 
05
Mai
Arm

Es gibt noch schlechtere Firmennamen als "allgemeine Gesellschaft": Standard & Poor's. Marketing und Namen sind egal, da sieht man's wieder.

 
 
04
Mai
Brot
Handelsmarken-Namen sind mein Dauerbrenner. Fast schon ermüdend. Die Margarine "Buttella" reißt mich nicht vom Hocker. Ich frage mich auch nicht mehr, warum es diese Marken-Namen überhaupt gibt, wenn sie gar keine Markenfunktion erfüllen. Gestern musste ich doch lachen. Über mein Brot von "Brotland" (Jaja, normalerweise kaufe ich beim Bäcker!). Heute finde ich das auch nicht mehr so lustig.

 
 
03
Mai
Update
Nach dem sich der Artikel von gestern noch drei Mal geändert hat, naja, nicht von selbst geändert hat, sondern von mir geändert wurde, reicht das auch für heute.

 
 
02
Mai
Leben
Nido ist eine neue Zeitschrift, wie für uns gemacht: Für Eltern, die nicht ausschließlich Eltern sein wollen. Der FAZ gefällt das natürlich nicht. Nicht ewig-jugendlich soll man sein, Verantwortung übernehmen! Und - noch mal natürlich - stimmt beides: Man will nicht langweilig werden, in dem Sinne, dass sich alles nur noch ums Kind dreht, aber logischerweise sind Kinder keine Luxus-Accessoires für hippe Großstädter. Glücklicherweise zeigen die meisten Kinder den meisten Eltern das sehr schnell. Und auch glücklicherweise leben wir nicht mehr in den fünfziger Jahren. Trotzdem kann der Kreativ- und Selbstverwirklichungs-Slang von Neon und Nido nerven, besonders, da er sich so modern gibt und dabei so konservativ-affirmativ ist. Ich werde das nicht lesen, es ist böse und falsch, aber vielleicht etwas raffinierter als "Eltern" aus dem gleichen Verlag. Und böse ist möglicherweise sogar besser für die Kinder, als allzu viel Kümmern, Angst und Gehätschel.

 
 
01
Mai
Frauen und Töchter
Immer wieder: Jede Frau ist eine Tochter und jede Tochter ist eine Frau. Trotzdem meint man mit "Tochter" etwas anderes als mit "Frau".

 
 
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Last update: 6. Mai, 09:54
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