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... neuere Stories
21
Januar
Können II
Die Verzauberungen von Dingen, weil man sie versteht. Wie viel mehr Freude die Dinge bereiten, wenn man sie durchschaut, wie viel mehr man sieht.
20
Januar
Können
Die Entzauberung von Dingen, die man kann oder versteht. Hätte man musiktheoretische Bildung, würde man so manchen Song vermutlich derart durchschauen, dass er reizlos wäre, wohingegen er dem musikalisch Ungebildeten, auch wenn er etwas auf seinen Geschmack gäbe, vielleicht nicht als große Kunst, so doch aber als großer Spaß durchgehen könnte.
19
Januar
Düsen
Seit einigen Jahrzehnten wundere/freue ich mich jeden Tag über die Streifen meiner Zahnpasta. Imaginiere Düsensysteme. Jetzt zeigt mir die Tochter auf Youtube (Fernsehen ist für die Kinder wirklich vorbei) wie die Streifen in die Zahnpasta kommen und es sind, man höre und stauen, wirklich sehr komplexe Düsensysteme. Das ist das Geilste am Kapitalismus, diese Energie, die in objektiv unnötige, aber anscheinend "schöne" Features gesteckt wird. Darum war der Sozialismus so grau und konnte nicht gewinnen.
17
Januar
Herzlos
Dass man in die Herzform der Babynahrung vor dem Erwärmen wild mit der Gabel einstechen muss.
[via Coccinella]
16
Januar
Bar
Entfernte Verwandte in Korea hätten einer Art Sekte angehört, die ihnen den Kauf von Produkten mit Barcode verböte. Ob diese Sekte noch existiert? Wir hoch die Lebenserwartung ihrer Mitglieder wohl ist?
14
Januar
Festanstellung
Die Zeitungen und Bücher behaupten seit ich denken kann, dass starre Arbeitsformen und Festanstellungen zurückgehen werden. Vor allem behaupten sie, oder eher die Personalchefs, die aus ihnen sprechen aus bösem Eigeninteresse aber auch, dass "die Menschen" so etwas nicht mehr wollen werden. Von der Effizienz und Bequemlichkeit eines festen Jobs bei einem guten Arbeitgeber mit eigenem Büroplatz ist da nie mehr die Rede, ich aber, Top-Gegenargument Nr.1, kenne ich fast nur Menschen, die so etwas durchaus anstreben.
13
Januar
Buchaustellungen
Menschen mit Wohnungen voller Bücher werfe ich insgeheim, ohne es jemals auszusprechen, immer vor, ihre Bildung zu offensichtlich und damit plump auszustellen. Dabei bin ich viel schlimmer und habe kleine Altare von ausgewählten Büchern in meiner Wohnung aufgestellt, die keiner übersehen kann.
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