letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane


12
Oktober
Bon
In der künstlich abgerundeten Stimme der frühen Lieder von Beyoncé kann man die Nachwirkungen der Bonbon-Neunziger förmlich hören. Die Welt ist rauer geworden, seitdem.

 
 
11
Oktober
The S-Word
Denken wirklich alle so oft an Sex? Ich denke beim Betrachten von Menschen meistens nicht an Sex, aber oft daran, ob sie so oft an Sex denken, wie in der Literatur behauptet wird. Es sieht mir nicht danach aus. Menschen reden, Menschen spielen auf ihren Smartphones, Menschen bleiben nicht auf ewig Teenager und Sklaven überschießender Hormone.

 
 
10
Oktober
Dickes BS
Business means busy. Seele muss man sich leisten können, sie verlangt Langeweile oder Muße.

 
 
09
Oktober
Erwartungsmanagement
Die Elbphilharmonie in Hamburg ist beeindruckend. So einem Gebäude verzeiht man leicht die verzögerte Eröffnung, insbesondere wo sie so charmant inszeniert wurde. Beim Berliner Flughafen wird das Verzeihen schwieriger, das wird einfach nur ein Flughafen.
Ein Problem hat die Elphi aber doch: Wenn man in Hamburg ist, will man sie angucken, geht dann rein in die Plaza und ist enttäuscht:Die Wände sind ja ganz normale weiße Wände! Und die Lampen sind simple Glaskugeln! Da wäre doch mehr gegangen, da wird innen nicht gehalten, was außen versprochen wird. Vermutlich ist das aber auch wieder klüger gemacht als ich: Die wahre Attraktion ist der Saal, vorher will man etwas tiefstapeln. Und in den Saal läßt man die Schaulustigen nicht einfach so rein.

 
 
07
Oktober
Futur 2
Ich war im Futurium, einem neuen Zukunftsmuseum in Berlin. Ich wusste vorher, dass sowas nicht gut werden kann, wollte aber trotzdem mal schauen.
Warum kann es nicht gut werden? Das Thema Zukunft. Immer langweilig, niemand kennt die Zukunft, man stellt notwendigerweise den Stand der Gegenwart aus. Vielleicht schreibt man ein paar Trends fort, aber selbst dazu kam es nicht. Genannt wurden irgendwelche Millionen Tonnen von Müll ohne Einordnung und ohne Zeitverlauf. Grundsätzlich gab es zwar viel, aber sehr dünne Information und wenig Ausstellungsstücke, die wirklich beeindrucken. Die potenziell beeindruckenden (eine Art Brain-Computer-Interface) waren zwei Wochen nach der Eröffnung schon defekt. Vielleicht ist das auch die Zukunft: Nicht besonders spannend, inhaltlich eher dünn und oft kaputt.

 
 
06
Oktober
Alles für den „Angler“
Ernsthaft eine Sendung im NDR: „Rute raus, der Spaß beginnt!“

[via Alexandru Power]

 
 
04
Oktober
Moral in der Literatur
Logisch, dass gute Literatur nicht an ihrer moralischen Qualität gemessen werden kann. Spannender ist die Frage, ob hohe moralische Qualität den innerliterarischen Wert eines Werkes begrenzen kann. Vermutlich schon, denn der moralische Maßstab verhindert Möglichkeiten. Ähnlich beim Humor: Lustig sein klappt besser, wenn man wild drauflospunkt und sich nicht immer fragt, was man alles darf. Selbst wenn die Antwort darauf "alles" ist.

[via spalanzani]

 
 
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