letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


03
Juni
Gewohnheiten
Angeblich gieren alle nach der Freiheit, nach Ausgehen, nach Konzerten. Ich habe mittlerweile schon überhaupt keine Lust mehr auszugehen und zu trinken. Anstrengend und unnötig. So viel besser war mein Leben früher gar nicht. Nach 3 Monaten stellen sich Menschen um, die neue Normalität wird zur Gewohnheit und damit zur echten Normalität und also einfach normal im Sinne von ok. Man leidet nicht mehr darunter, ein Lockdown ist ja kein körperlicher Schmerz. Klar, mehr Leute sehen war irgendwie nett, selten auch bereichernd. Irgendwie aber auch anstrengend. Ich bin gespannt, wie schnell und wie weit die Rückumstellung gehen wird.

 
 
01
Juni
Impfirrsinn
Oft wird die Stimmung in Berliner Impfzentren als überaus freundlich beschrieben und dabei betont, wie untypisch dies für Berlin sei. Ich fand es gaga. An jeder Biegung eine Person, die einem debil unter der Maske grinsend (man erkennt das an den Augen) die nächste zu nehmende Biegung erklärt. Die kafkaesken Formulare, bei denen man seine Ablehung der Impfung erklären kann. Der Impfarzt und sein Gehilfe, die jeden möglichen Witz in zwei Minuten unterbringen: Haha, wir müssen noch schnell mit ein bisschen Spreewasser neuen Impfstoff für sie anmischen, hoho, die Computerchips werden langsam knapp, lieber Impfling, haha, das dürfen wir ja nicht mehr sagen.
Kurz: Es war großartig, ich empfehle die Impfung spätestens jetzt.

 
 
31
Mai
Solidarität der Querdenker
Oft wird den sog. Querdenkern der Vorwurf gemacht, sie würden einem "Hyperindividualismus" das Wort reden - wenn nicht der wesentlich berechtigtere Vorwurf gamacht wird, sie seien Vollspinner.
Sie kümmerten sich nur um sich, sie kämpften für ihr Recht andere anzustecken.
Ein solches Recht gibt es natürlich nicht.
Noch nie hörte ich hier den Einwand, dass zwischem dem Eigenschutz und dem Schutz von anderen in einem System erzwungener Krankenkassen wo jeder für jeden bezahlt gar kein fundamentaler Unterschied besteht.

 
 
30
Mai
Folgen
Die "fatalen Folgen" des Lockdowns und dem Homeoffice in der Küche scheinen mich nicht zu treffen.
Seit ich keinen Sport mehr mache, nicht mehr Fahrrad fahre und in der Küche am Laptop sitze, geht es meinem Körper so gut wie nie! Und die fehlende "Fomo" wirkt insgesamt eher beruhigend. Alles etwas lame zwar, aber total ok.
Warnung: Alle genannten Ansichten sind Eigentum des Autors und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

 
 
29
Mai
Random
Wohl bester Brandname ever, das fällt mir jetzt erst auf. Wie nennt man sich als Verlag, der etwas auf die Qualität seines Programms gibt? Randomhouse.

 
 
28
Mai
Der Effekt
Jemand, also vermutlich Max Goldt, sagte oder schrieb sehr überzeugend, dass die Rede vom "Endeffekt" unschön sei. Heute las ich einen Satz zu schnell, dachte dann bei mir, ob der geschätzte Autor möglicherweise tatsächlich "im Endeffekt" geschrieben hätte und erfreute mich dann aber über seine gelungene Alternativformulierung. Sie lautete, sehr stilsicher: "in letzter Konsequenz".

 
 
16
Mai
Prime
Kann es sein, dass die bescheuerte Rede vom "primus inter pares" (dem Ersten unter Gleichen) einen Aufwind erlebt? Zumindest kam sie mir in der letzten Woche mindestens 4 mal unter die Augen.

 
 
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